Gruppen

In der DPSG können Jungen und Mädchen Mitglied werden. Sie teilen sich auf in 4 Altersgruppen:

Wölflinge sind Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren und natürlich wollen Kinder spielen. Welches Kind möchte nicht gern herumtoben, Spaß haben, Neues entdecken, Freunde gewinnen, sich erproben, und, und, und… Wie oft aber werden Kinder eingeschränkt in ihrem Bewegungsdrang, in ihrer Fantasie, in ihrer Sehnsucht nach Freundschaften zu Kindern und Erwachsenen. Die DPSG möchte Kindern echten Lebensraum, wirklichen Spielraum verschaffen. Denn Kinder brauchen Freunde! Für Kinder ist es wichtig, mit anderen zusammen spielen zu können. Dieses gemeinsame Leben in einer Gruppe etwa Gleichaltriger bietet unser Stamm.

Mädchen und Jungen können im 11. Lebensjahr Mitglied eines Jungpfadfindertrupps werden. Im Jungpfadfindertrupp finden sie die Möglichkeit, durch Erkunden, Abenteuern, Ausprobieren und gemeinsames Handeln in neue Bereiche der Welt vorzudringen und das eigene Leben zunehmend selbst in die Hand zu nehmen. Hier erfahren Mädchen und Jungen, daß sie bei anderen erwünscht und für sie wichtig sind. Indem Jungpfadfinder den Mut haben, abenteuerliche Erfahrungen zu machen, Neues auszuprobieren und aufregende Menschen kennenzulernen, eröffnen sich ihnen neue Horizonte.

Sie sind 14, 15 oder auch 16 Jahre alt, die Jungen und Mädchen, die die Pfadfinderstufe der DPSG bilden. Irgendwie ist das ein ziemlich blödes Alter. Man gehört nicht mehr zu den Kleinen, aber auch noch nicht zu den Großen, man hängt irgendwie dazwischen und weiß oft nicht, wo man hin soll. Jugendliche dieses Alters wollen endlich einmal selbst Dinge ausprobieren und verantworten. Ihre Probleme und Wünsche besprechen Pfadfinder eher mit gleichaltrigen Freunden aus der Clique als mit Eltern oder anderen Erziehern. Viele sind nicht sicher, bei Erwachsenen das Vertrauen und den Respekt zu finden, den sie für ihre Probleme brauchen. Cliquen, Gruppen von Gleichaltrigen oder auch fest organisierte Gruppen wie die Pfadfinder sind deshalb für sie besonders wichtig.

Rover

Die Grundform der roverischen Arbeit ist die kleine überschaubare Gruppe der 16 bis 20 jährigen. Sie bestimmen ihr Programm selbst. Sie beschäftigen sich mit Fragen und Problemen, die sich aus Schule und Arbeitswelt ergeben, und versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden. Für Rover ist es wichtig, einen eigenen Standpunkt zu finden, Führung auszuprobieren und Verantwortung übernehmen zu können. Dies gelingt natürlich nicht ohne ein vertrauensvolles und freundschaftliches Verhältnis zueinander. Die Roverrunde ist deshalb der Ort, wo sich Freunde finden lassen und ein gemeinsames Erleben stattfindet.

Auch für die Erwachsenen mit Interesse an der Pfadfinderarbeit haben wir eine Gruppe, die Leiter. Ehrenamtliche Mitarbeiter leiten die Gruppenstunden und Ausflüge, um den Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen die Pfadfinderwerte näher zu bringen.

Auch die Leiter werden koordiniert. Aber das ist nicht die einzige Aufgabe des Vorstands. Öffentlichkeitsarbeit, Gemeindearbeit,
Vertretung im Stadt-Jugend-Ring, Planungstage, Finanzen und vieles mehr gehören ebenfalls dazu.