Stammeslager Haltern am See

Erschienen am 13. Juli 2012 in Allgemein

Stephan

 

Gute Laune trotz Regenwetter

06. – 13.07.2012

Im Juli 2012 war es mal wieder so weit: Es ging in unser alljährliches Stammeslager. Allerdings haben wir an das Zeltlager noch ein paar Tage dran gehängt und sind ganze acht Tage gefahren, statt des sonst üblichen Wochenendes.

Freitag:

Daher machten wir uns am 06.07.2012 in bester Laune auf den Weg zum DPSG-Zeltplatz „Annaberg“ in Haltern. Dort angekommen wurden wir bereits von einigen Leitern erwartet die bereits einen Tag zuvor angereist waren, um das Lager vorzubereiten. Sobald die Zelte aufgeschlagen und die Schlafplätze eingerichtet waren, konnten die Gruppen den Zeltplatz auf eigene Faust erkunden und sich umsehen. Zu sehen waren unter anderem eine hohe Kletterwand, der umliegende Wald und ein Schwimmbad.

Nach dem Abendessen und der Abendrunde ging der Tag auch schon am Lagerfeuer zu Ende.

Samstag:

Der Samstag begann mit Frühstück und einer Morgenrunde. Kurz darauf wurden bereits die Rucksäcke geschultert und im Rahmen eines Aufgabenspiels die Umgebung erkundet. Alle Lagerbewohner wurden in Gruppen aufgeteilt und mit einer Karte und Aufgabenumschlägen auf den Weg geschickt. Das Aufgabenspiel verlangte von den Gruppenmitgliedern einiges an Können, Kreativität und Teamwork. Unter anderem musste eine große Wippe in Waage gehalten werden und ein hoher Baum erklettert werden um das jeweilige Aufgabenziel zu erreichen. Den meisten Spaß bereitete aber wohl die Wasserbombenschleuder, mit der viele Wasserbomben auf eine Zielscheibe geschossen wurden um möglichst viele Punkte zu erreichen.

Der Nachmittag wurde zum Ausruhen und Spielen genutzt, während die Spielleitung fleißig damit beschäftigt waren die Fotos und die Punkte auszuwerten. Nach der Siegerehrung und einem Gottesdienst ging der Tag auch schon zu Ende.

Sonntag:

Der Sonntag war unter anderem den Stufen gewidmet. Vormittags wurde ein Schwimmbad angesteuert.

Nachmittags war der von vielen erwartete Stufenwechsel. Für manche war es ein Abschiednehmen, für andere ein Neuanfang. Für die meisten war es aber glücklicherweise beides. Aber am Ende waren alle doch ganz glücklich und stolz auf ihre neue Halstuchfarbe und waren ganz gespannt, auf die neue Stufe und die damit verbundenen Abenteuer.

Zu dem üblichen Stufenwechsel kam dieses Mal aber noch eine Besonderheit hinzu. Wir bekamen Besuch von der Diözesan-Vorsitzenden Anna. Sie durfte Stephan Becker und Stefan Dolata die Woodbadge-Auszeichnung überreichen. Dies gilt als Zeichen, für den erfolgreichen Abschluss der Woodbadge-Ausbildung, welche eine mit besonderem Aufwand verbundene Leiterausbildung innerhalb der DPSG ist. Die beiden dürfen nun ein besonderes Halstuch in Verbindung mit den Namensgebenden Woodbadge-Holzperlen tragen.

Montag:

Am Montag wurde in die Pedale getreten. Die angekündigte große Fahrradtour stand auf dem Plan. Die Tour war knapp 40km lang und ging durch und um Haltern herum. Zwischendurch gab es auch viel zu sehen. Vom Stausee, Schleusen, Pferdekoppeln bis hin zu Wäldern und Wiesen, war alles dabei. Auch Pausen auf einem Spielplatz und ein großer Sandstrand (inklusive Grill) gehörten mit zur Tour.

In den frühen Abendstunden, war nicht nur die Fahrradtour sondern auch die Teilnehmer geschafft. Viele konnten den kuscheligen Schlafsack kaum erwarten.

Dienstag:

Der Dienstag wurde bei uns zum Lernen genutzt. Es wurden verschiedene Workshops angeboten. Unter anderem wurde aus Erde und Steinen ein Ofen gebaut und auch Brot für das Abendessen darin zubereitet. Es wurde ebenfalls gezeigt, wie man sicher Feuerholz für das Lagerfeuer findet und hackt. Sebastian konnte viele Gruppenkinder begeistern, indem er zeigte wie man ohne Grillanzünder/Spiritus ein Feuer macht und es auch am laufen hält. Ein interessanter Tag, nicht nur für die Kinder und Jugendlichen.

Mittwoch:

Der Mittwoch wurde von allen Gruppen genutzt um ein eigenes Programm auf die Beine zu stellen.

Die Wölflinge waren nach dem Frühstück zum Indoor-Spielplatz nach Recklinghausen aufgebrochen und konnten sich auf Hüpfburgen, Klettergerüsten und weiteren tollen Geräten austoben und nachholen, was durch das verregnete Wetter ein bisschen auf der Strecke geblieben war.

Die Jungpfadfinder probierten, wie man alleine im Wald überleben kann. Sie bauten Unterstände und Schlafplätze, machten Feuer und lernten weitere spannende Survivaltechniken. Ein ganz besonderer Leckerbissen, war das Verspeisen von Insekten. In der Not essen die Juffis auch mal Fliegen…

Die Pfadfinder schnappten sich die GPS-Geräte und gingen auf eine elektronische Schnitzeljagd. Das sogenannte „Geocaching“. Am Nachmittag wurde es dann nochmal laut. Ein Kettensägen-Workshop bereitete den Jugendlichen viel Spaß.

Die Rover begnügten sich mit einem Besuch im DÜB, einem Schwimmbad in Dülmen und entspannten einen Nachmittag lang in den Solebecken.

Donnerstag:

Der vorletzte Tag begann, im wahrsten Sinne des Wortes, chaotisch. Im Idefix-Spiel, einem Chaosspiel, wurden die Lagerbewohner wieder in Gruppen aufgeteilt und bekamen eine Spielfigur auf einem Spielbrett. Danach ging es an die Würfel und es durfte weitergezogen werden. Die Zahl, auf der die Spielfigur stand, war nochmal auf einem Zettel auf dem Gelände versteckt. Auf diesem Zettel stand ein geheimes Wort, dass der Spielleitung mitgeteilt werden musste. Bevor aber neu gewürfelt wurde, gab es noch eine kleine Aufgabe, die jede Gruppe ausführen musste. Von singen, tanzen, malen und kleineren Denkaufgaben, war alles dabei.

Für die Gruppen war das Spiel aber noch nicht vorbei. Eine letzte Aufgabe gab es noch zu erledigen. Jede Gruppe bekam eine Liste mit ihren Worten, die während des Spiels gefunden wurden. Dazu sollte sich eine kleine Geschichte, Theaterstück, Sketch etc. ausgedacht und am Abend beim Lagerfeuer vorgetragen werden.

Der Campfire-Abend war neben den lustigen Geschichten vom Idefix-Spiel aber noch in anderer Hinsicht etwas Besonderes. Und zwar gab es am Lagerfeuer Stöcke, um Würstchen und Marshmallows selbst über der Glut zu grillen. Ein toller Abschluss des Lagers.

Freitag:

Alles muss mal enden. So auch unser Stammeslager. Am Freitag wurden die Zelte wieder eingepackt, der Zeltplatz aufgeräumt und die Heimreise angetreten. Traditionell wurden alle nochmal mit dem Pfadfinder-Lied „Flinke Hände, Flinke Füße“ und einer „Rakete“ verabschiedet und in die restlichen Sommerferien entlassen.

Ein gelungenes Lager mit viel Spaß, Abenteuer und leider zu wenig Sonne. Der Stimmung hat es jedenfalls nicht geschadet und das ist eine tolle Voraussetzung für das Stammeslager 2013…

Von Tristan Steinrötter

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