Stammeslager Rüthen 2022

Erschienen am 6. Juli 2022 in Allgemein

Tristan

 

Stammeslager 2022 – Ich fühl mich Disco

Nach zwei ausgefallenen Stammeslagern haben wir nun in der ersten Sommerferienwoche 2022 endlich wieder unsere Zelte eingepackt und uns auf den Weg nach Rüthen gemacht.

  1. Tag – Ich packe meine Koffer …

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Im Stammeslager beginnt die Reise allerdings immer mit dem Packen. Schlafsäcke, Zelte, Küchenutensilien, Banner, Spiele, Sitzgelegenheiten und vieles mehr werden möglichst platzsparend auf engstem Raum zusammengelegt. Schnell noch ein Gruppenfoto, den Eltern eine Abschiedsumarmung geben und schon sitzt man im Bus Richtung Rüthen.

Vor Ort heißt es erstmal ankommen, die Zelte aufbauen und den Platz erkunden. In zwei Jahren Coronapause hat man viele Gesichter auch lange nicht mehr gesehen. Bei einem gemütlichen Lagerfeuer wurde der erste Tag bei spannenden Gesprächen (und der ein oder anderen Runde „Werwolf“) beendet.

  1. Tag – Anscheinend fühlen wir uns Disco …

Der diesjährige Jingle „Ich fühle mich Disco“ ließ den Tag mit der ein oder anderen Tanzeinlage beginnen. Als Morgenrunde haben wir eine Runde „Obstkorb“ gespielt, um die müden Körper aufzuwecken.

Tagsüber hat Kai einen Workshop „Lagerbauten“ angeboten. Gemeinsam konnte in Rekordzeit eine Brücke aus Holzstämmen für den abendlichen Stufenwechsel gebaut werden.

Im Nachmittagsbereich haben Valerie und Billy noch mehrere Workshops zum Thema „Fairtrade“ vorbereitet. Hier haben sich alle Teilnehmenden spielerisch mit fairem Handel auseinandergesetzt.

Dann war es endlich so weit. An einem großen Lagerfeuer wurden die wechselnden Kinder über die Brücke mit lieben Worten in ihre neuen Stufen verabschiedet. Auf der anderen Brückenseite wurden die „Neuankömmlinge“ herzlichen von ihrer neuen Stufe mit einer Rakete und einem neuen Halstuch in Empfang genommen.

  1. Tag – Jede Stufe für sich …

Der Montag stand im Zeichen der neuen Stufen. Zum besseren Kennenlernen hat sich jede Stufe für den Tag ein eigenes Programm vorgenommen.

Die Wölflinge haben Hamburger und Pommes über dem Lagerfeuer zubereitet.

Die Juffis haben sich bei Yoga entspannt und anschließend selbstgemachte Zimtschnecken über dem Lagerfeuer gebacken.

Die Pfadis waren Geocachen und haben so die Umgebung rund um den Zeltplatz erkundet.

Die Rover haben sich einen Bollerwagen mit Proviant geschnappt und anschließend fußläufig die Altstadt von Rüthen erkundet.

  1. Tag – Return of DATURS …

Nichts hält länger als ein Provisorium. Was nur scherzhaft als Entwicklungstitel genommen wurde, blieb bei der ersten Durchführung der Name des Spiels. So blieb der Name auch beim zweiten Mal hängen. „Das-Alte-Tristan-Und-Redy-Spiel“ oder halt kurz DATURS haben Tristan und Benedikt erneut vorbereitet.

Der Stamm wurde auf drei Teams aufgeteilt und mit einer Karte auf den Weg geschickt. Ziel des Spiels ist es, innerhalb von vier Stunden mehrere Stationen anzulaufen, um die dort gestellte Aufgabe zu lösen. „Bindet eine möglichst lange Kette aus eurer Kleidung“, „verfasst ein Gedicht aus den vorgegebenen Wörtern“, „löst das Rätsel“ oder auch „arbeitet zusammen, um die Gegenstände in drei Metern Höhe zu erreichen“ waren nur einige der gestellten Aufgaben.

Extrapunkte gab es für eine knifflige Schätzaufgabe („Wie viele Reiskörner befinden sich in diesem Messbecher?“) und für das Sammeln von achtlos weggeworfenem Müll im Wald.

Am Abend gab es noch eine Siegerehrung und für Alle einen kleinen Preis.

  1. Tag – Hoch hinaus …

„Als Pfadfinder*in mache ich nichts halb und gebe auch in Schwierigkeiten nicht auf.“
Auszug aus dem Pfadfinder*innen-Gesetz.

Sich auch mal etwas trauen, was man sonst vielleicht nicht machen würde. Die eigenen Grenzen austesten und sie vielleicht sogar zu überschreiten. Darum ging es am fünften Tag.

Das Diözesanzentrum Rüthen verfügt über einen eigenen Hochseilgarten. Fest gesichert konnten hier alle hoch hinaus, einen anspruchsvollen Kletterparcours absolvieren und anschließend mutig in die Tiefe springen.

Ein Erlebnis, das noch lange in der Erinnerung bleibt.

  1. Tag – Stufentag = Stammestag …

Der sechste Tag sollte eigentlich ein erneuter Tag sein, den jede Stufe für sich selbst gestalten kann. Aber bei strahlendendem Sonnenschein und heißen Temperaturen waren sich alle Stufen einig. Eine Abkühlung im örtlichen Freibad, dem Biberbad, ist genau das richtige.

So wurde kurzerhand aus einem Stufentag ein gemeinsamer Stammestag.

Dazu möchten wir nochmal herzlich Billy (26), Lena (17) und Fenja (16) zu ihrem bestandenen Seepferdchen beglückwünschen. 😊

  1. Tag – Campfireabend

Traditionell gibt es am letzten Tag vor der Abreise tagsüber wenig Programm. Am Abend haben sich dann nochmal alle um das Lagerfeuer gesetzt und hier das Lager bei Stockbrot und allerlei anderen Leckereien Revue passieren lassen. Auf der Gitarre begleitet wurde der Abend dann noch von unserem Besuch. Helena und Leon vom befreundeten Stamm aus Meschede haben uns am letzten Abend noch besucht. Danke für die Musik. 😊

  1. Tag – Alles hat ein Ende …

Was aufgebaut wird, muss leider auch irgendwann wieder abgebaut werden.

Die Zelte wurde wieder flachgelegt, die Lagerbauten abgebaut, Autos und Bus gepackt und schon ging es wieder in Richtung Heimat…

Vielen Dank an Alle. Es war uns eine Freude mit euch dieses großartige Stammeslager zu erleben. Wir wünschen euch schöne Restferien und freuen uns darauf, eure Feriengeschichten in den Gruppenstunden zu hören.

Gut Pfad,

eure Leiterrunde

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Text und Fotos von Tristan
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