Ironscout 2017 – #läuftbeiuns

Erschienen am 16. Oktober 2017 in Allgemein

Tristan

 

Seit einigen Jahren ist der Ironscout ein fester Termin in unserem Kalender und auch in diesem Jahr waren wir wieder mit dabei. Diesmal nur etwas anders …

Angelehnt an den Ironman ist der Ironscout ein 22-stündiger Lauf. Als Team muss man in dieser Zeit, nur mit Hilfe einer Karte und eines Kompass, möglichst viele Stationen finden, an denen man verschiedene Aufgaben absolvieren muss. Für die Ausführung der Stationsaufgaben werden Punkte verteilt, durch die am Ende des Laufes schließlich der Sieger der Läuferteams aus ganz Deutschland gekürt wird. Zusätzlich wird die kreativste und beste Station für ihre Arbeit belohnt.

Und hier kommen wir ins Spiel: Zum ersten Mal hat sich eine Gruppe von Leitern und Rovern gefunden, die nicht ihre Muskeln beim Laufen schinden wollte sondern mit Herzblut und Köpfchen eine Station auf die Beine gestellt hat. Ein Jahr lang haben unsere Vorbereitungen für die Station gedauert. In dieser Zeit haben wir uns die Spielidee überlegt, gewerkelt, Deko gebastelt und diskutiert. Am 29.9. sind wir dann mit großer Motivation und auch ein bisschen Aufregung nach Sarstedt bei Hildesheim gefahren, um dort unsere fünf Zelte auf zu schlagen und zu dekorieren. Gegen Nachmittag des 30.9. kamen endlich die ersten Läufergruppen zu uns, haben das Zepter des Apohis in der Grabkammer des Pharaos geborgen und so Ägyptens Ernte gerettet. Nach Einsetzen des Starkregens musste irgendwann aber nicht nur das Spiel bei uns bestritten sondern auch die bis auf die Unterwäsche nassen Klamotten am Feuer getrocknet werden. Verköstigt haben wir die Läufer dabei mit heißen Getränken, warmer Hühner- oder Gemüsesuppe und Couscous-Salat. Die heimelige Atmosphäre in unserer 60qm großen Jurtenoase hat manche Läufer dazu eingeladen etwas länger zu verweilen, zu quatschen und neue Kräfte zu sammeln. Am Morgen des 1.10. haben wir unsere Station sowie die Zelte abgebaut, wieder alles in unseren Autos verstaut und sind zum Basislager nach Hildesheim gefahren, um dort mit unserem Läuferteam und den anderen 1000 Teilnehmern zu feiern. Die Siegerehrung am Abend war für uns dann eine ziemliche Überraschung, da wir als „jungfräuliche Stationsgruppe“ nur knapp das Siegerpodest verpasst haben. Aber auch unser Läuferteam „Soweit die Füße tragen“ hat sich mit beachtlichen 65 km in 21 Stunden und vier Stationsbesuchen nicht nur den 64. Platz sondern auch einige Blasen erlaufen.

Als Station konnten wir während des Laufs viele Pfadfinder aus allen Teilen des Landes bei uns begrüßen, es sind tolle Gespräche entstanden und unser Zusammenhalt ist noch mehr gewachsen. Nun freuen wir uns auf den nächsten Ironscout in der Nähe von Stuttgart.

 

 

Von Alina

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