Harry Rover und der Schimmer der Ahnungslosigkeit

Erschienen am 19. September 2011 in Allgemein

Stephan

 

16. - 18.09.2011

Schon wieder ein Jahr rum: Rovercamp!

Am Freitag machte sich die Roverrunde mal wieder auf den Weg nach Rüthen um an dem  alljährlichen Rovercamp teilzunehmen. In diesem Jahr wurde der altbekannte Zeltplatz allerdings zu der Hogwarts-Schule verzaubert.

Nach dem Aufbau der Zelte wurden wir in der „Zauberjurte“ von den Schulleitern empfangen, welche den Plan der nächsten zwei Tage bekannt gaben. Die Pfadfinderstämme wurden in vier verschiedene Häuser aufgeteilt: „GriffInsKlo“, „Waffelschaaf“, Spyle Rynn“ und „RaversClown“. In diesen Teams sammelten die Gruppen in den nächsten zwei Tagen bei Großspielen Punkte und kämpften somit um den „Hauspokal“.

Am Samstag begannen nach einer Morgenrunde die Workshops der einzelnen Pfadfinderstämme. Da unser Workshop „Zauberspiele“ von dem Orga-Team abgelehnt wurde, blieb uns aus Zeitgründen nichts anderes übrig als die Sanitäranlagen zu reinigen. Da jedoch die Weishaupt’s am Start waren, wurde auch das zu einem kleinen Erlebnis: Mit Spülmittel und Kärchern wurden die Klo‘s mit einer Schaumparty auf Hochglanz gebracht.

Anschließend besuchten die Rover einige andere Workshops, die allerdings nicht wirklich überzeugen konnten: „Alles über Tomaten“ sowie „Erschaffe deinen Patronus“ (Luftballontiere) schnitten bei uns nicht wirklich gut ab.

Nach dem Gottesdienst in der Arena haben wir gegrillt und ließen den Abend bei einem Konzert in der „Zauberjurte“ ausklingen. Die Band „finerib“ rockte das Zelt und verzauberten das Publikum mit Klassikern wie „Schrei nach Liebe“ oder „Zombie“. Damit waren sie der einzige wirkliche Höhepunkt des Rovercamps.  Im Anschluss an das Konzert wurde in der Arena das Großfeuer entzündet.

Am nächsten Morgen haben alle „Zauberschüler“ zusammen gefrühstückt. Zudem wurde das erfolgreichste Haus mit einem Glas Bertie Botts Bohnen belohnt.

Im Anschluss an das Frühstück bauten wir unsere Zelte wieder ab, verließen Hogwarts und gingen somit in die „Ferien“ – bis zum nächsten Jahr. Mal schau‘n, in was sich der Zeltplatz dann verwandelt.

Fazit: Das Motto des Rovercamps war vielversprechend, enttäuschte jedoch recht schnell. Da unser eigener Workshop abgelehnt wurde, an dem wir lange gearbeitet hatten, wurde unsere Vorfreude auf das Camp schon vor der Abfahrt gedämpft. Die einzelnen Workshops der Pfadfinderstämme überzeugten nicht wirklich, wodurch die guten Erfahrungen aus den letzten Jahren Rovercamp eher getrübt wurden. Somit hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr mehr Highlights als das typische Konzert nennen können.

Von Katharina Becker

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